THERAPIE

Behandelt werden in der Erwachsenentherapie: Alle psychischen Erkrankungen, wie Neurosen, z.B. Depressionen, Panikattacken, Sozialphobien, Essstörungen, sowie Bordeline-Störungen. Psychosomatische Krankheiten und Abhängigkeitserkrankungen.

Settings der Erwachsenentherapie:

Erwachsenentherapie: In der Erwachsenentherapie wird im Gespräch versucht gemeinsam mit dem Patienten die gegenwärtigen Schwierigkeiten zu klären und ihre Zusammenhänge mit früheren Erfahrungen aufzuspüren. Bei psychischen Krankheiten sind noch alte, überholte Verhaltensmodelle wirksam, die sich jetzt störend auswirken. Die Therapie erfolgt im Gegenübersitzen (ohne Coach). Nur Entspannungsverfahren (falls im individuellen Fall nötig) wie z.B. Autogenes Training erfolgen im Liegen… Bei Bedarf werden auch Elemente der Bewegungstherapie, der Maltherapie, der Musiktherapie oder der Tanztherapie eingesetzt.

Gruppentherapie: In der Gruppentherapie finden sich bis zu 8 Patienten zusammen. Unter Leitung des Therapeuten entwickeln sich durch Erfahrungsaustausch neue Sichtweisen in den Lebensfragen. In einem gemeinsamen Prozess lösen sich erstarrte, inzwischen überholte Verhaltensmodelle auf, und neue Modelle der Lebensgestaltung können sich entwickeln. Die Gruppen werden mit den gleichen Teilnehmern über einen vereinbarten Zeitraum geführt.(„Geschlossene Gruppe“) 

Behandelt werden in der Kinder- und Jugendlichentherapie:spezielle Erkrankungen im Kindesalter, z.B. Verhaltensstörungen, Aggressionsdurchbrüche, Bettnässen, Stottern etc.

Settings der Kinder- und Jugendlichentherapie:

Kinder- und Jugendlichentherapie: Je nach Alter des Kindes wird mit Spieltherapie und kreativen Methoden gearbeitet. Bei Jugendlichen steht das therapeutische und beratende Gespräch im Vordergrund. Je jünger das Kind ist, desto mehr sind die Eltern oder andere Bezugspersonen aktiv an der Therapie beteiligt. Ihnen wird in der sogenannten „begleitenden Therapie“ Hilfe für das alltägliche Zusammenleben zuteil. In der Regel kommen Mutter und/oder Vater nach jeder 4. Therapiestunden des Kindes.

Gruppentherapie: In der Gruppentherapie finden sich bis zu 8 Patienten zusammen. Unter Leitung des Therapeuten entwickeln sich durch Erfahrungsaustausch neue Sichtweisen in den Lebensfragen. In einem gemeinsamen Prozess lösen sich erstarrte, inzwischen überholte Verhaltensmodelle auf, und neue Modelle der Lebensgestaltung können sich entwickeln. Die Gruppen werden mit den gleichen Teilnehmern über einen vereinbarten Zeitraum geführt.(„Geschlossene Gruppe“) 

Familientherapie: Wenn Schwierigkeiten im Zusammenleben der ganzen Familie behandelt werden müssen, werden alle Familienmitglieder zu gemeinsamen Gesprächen eingeladen, bei denen mit Hilfe des Therapeuten gemeinsame Lösungen und neue Verhaltensweisen für das gemeinsame Leben erarbeitet werden. Die Kosten müssen in der Regel privat bezahlt werden.

Kostenübernahme und Dauer der Therapie:

Gesetzliche Krankenkassen: Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Die ersten fünf Stunden können als Hilfe bei akuten Krisen genützt werden. Sie dienen der Abklärung der Probleme und dem gegenseitigen Kennenlernen. Dabei wird im gemeinsamen Gespräch geklärt ob eine längere Therapie nötig ist und welche Art der Therapie hilfreich erscheint. Diese sogenannten probatorischen Sitzungen werden über die Krankenkassenkarte abgerechnet. Für eine vielleicht notwendige längere Therapie muss ein Antragt an die Krankenkasse gestellt und von einem Gutachter genehmigt werden. Je nach der Schwere der Krankheit kann eine Kurzzeittherapie mit bis zu 30 Stunden oder eine tiefenpsychologisch-analytische Therapie mit bis zu maximal 300 Stunden beantragt werden. Auch die Kosten von Gruppentherapien für Erwachsene oder Kinder und Jugendliche werden nach Antrag von den Krankenkassen übernommen. Private Krankenkassen: Je nach dem vom Patienten gewählten Tarif übernehmen auch private Krankenkassen die Kosten der Therapie. Dies muss mit der jeweiligen Krankenkasse geklärt werden.